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Abendprogramm

Planetarium

Das heutige Abendprogramm begann mit einer Wanderung am Aasee entlang zum LWL- Planetarium. Hier wurde uns in einer eindrucksvollen Präsentation zunächst der Himmel gezeigt, wie er über Münster momentan zu sehen sein müsste, wenn der Himmel klar gewesen wäre.
Interessant zu wissen: Der Himmel zeigt bedeutend weniger Sterne über Münster, als wenn man sich sußerhalb dieser Stadt auf dem Lande befinden würde. Begründung: Es gibt über der 300.000 Einwohner-Stadt eine 'Lichtverschmutzung'. Durch die städtische Beleuchtung ist der Himmel auch nochts noch so hell, dass man die schwächer leuchtenden Sterne nicht sehen kann.

Himmelsbilder

Mit einer speziellen Projektionseinrichtung wurde der Sternenhimmel unter die große Kuppel des Planetariums projiziert. Neben der Milchstraße wurden verschiedene Sternbilder erklärt. Großer Wagen (der in anderen Kulturen anders heißt, z. B. 'Bratpfanne') und andere Konstellationen von Sternen, die zu einem phantasievollen Bild zusammengeführt werden, sind thematisiert worden. Interessant in diesem Zusammenhang: Die Plejaden als Sternenhaufen, aus 7 hell leuchtenden Sternen bestehend.

Raumsonden unterwegs

Die genaue Erforschung des Weltalls ist ohne Raumsonden nicht möglich. Diese haben uns Erkenntnisse beschert, die bei den Astronomen zu neuen Theorien und Modellen geführt haben. Sehr interessant sind die Ringe des Saturn, die nur sehr dünn sind und kein Staub, sondern eine Ansammlung von mehr oder weniger großen 'Gesteinsbrocken' sind. Auch der Blick in einen Kometen, der eigentlich nur aus 'Matsch' besteht, war interessant.

Am Ende des Vortrages gab es die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Vorgesehen waren etwa 20 Minuten. Womit der Dozent nicht gerechnet hat: das nahezu unbändige Interesse der Kinder an der Materie, verpackt in sehr viele fundiert vorgetragene Fragen. Letztendlich dauerte die Fragestunde die dreifache vorgesehene Zeit. Vielen Dank an den Dozenten für die Geduld bei der Beantwortung der Fragen.